#1 Neues von Neuwerk von J K 28.05.2010 22:37

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Nicht schlecht, dann haben die Neuwerker zur Feier am 12.06.2010 (700 Jahre Leuchtturm) feines frisches Wasser

#2 RE: Neues von Neuwerk von J K 29.05.2010 04:54

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Zur Info für die Feier am 12.06.2010

http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/2...rm-neuwerk.html

#3 RE: Neues von Neuwerk von auvi 31.05.2010 16:34

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Neuwerker Silberling

CUXHAVEN/ NEUWERK. Ein Neuwerker Silberling, also eine silberne Gedenkmedaille, soll Sammler auf das 700jährige Jubiläunm des Leuchtturms auf Neuwerk aufmerksam machen und Besucher daran erinnern.
Sie ist 11 Gramm schwer, hat 30 Millimeter Durchmesser und besteht aus 999/000 Feinsilber: Die Erinnerungsmedaille, die der Förderverein Neuwerk aus Anlass des bevorstehenden Jubiläums 700 Jahre Turm Neuwerk hat prägen lassen. Die Idee hatte die Vorsitzende Gisela Aufderheide, auf Neuwerk geboren und nach t Jahren im "Exil" wieder in Cuxhaven ansässig.
Um für das Jubiläum Geld einzusammeln, kam sie auf die Idee mit der Medaille. Deren polierte Platte zeigt auf der Vorderseite als "mattes Relief gegen Spiegelglanz", so die Fachbezeichnung, den berühmten Turm, auf der Rückseite das Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg. Das gute Stück gibt es alternativ auch "handpatiniert".
Den Regeln entsprechend wird von der Gedenkmedaille eine einmalige Auflage von 700 Exemplaren geprägt. Zuerst gab Gisela Aufderheide nur 400 Stück in Auftrag, aber die gingen für 25 Euro das Stück so schnell weg, dass Münze, dass die Firma Simm inzwischen die Gesamtauflage nachgeprägt hat. Wobei ein Prozent sogar in Gold geprägt wurde: Sechs der sieben Exemplare sind ebenfalls bereits verkauft.
Man muss übrigens nicht unbedingt zum Jubiläumsfest am 12. Juni nach Neuwerk fahren, um eine Medaille zu erwerben. Gisela Aufderheide und ihre Mitstreiter sind von Freitag bis Sonntag auf dem maritimen DSST-Fest. Auf dem Ballinplatz informieren sie über Neuwerk und das Fest und bieten die Medaille an.

#4 RE: Neues von Neuwerk von J K 31.05.2010 19:11

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Als "Alter" Neuwerkfan, habe ich mir die Münze schon zu Ostern zugelegt

#5 RE: Neues von Neuwerk von auvi 31.05.2010 21:13

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ok..dann werde ich mein gesammtes Vermögen in Silberlinge anlegen natürlich mit Wertsteigerung...

#6 RE: Neues von Neuwerk von J K 31.05.2010 21:52

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Hier meine Münze





#7 RE: Neues von Neuwerk von J K 01.06.2010 20:51

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Nicht vergessen....

#8 RE: Neues von Neuwerk von J K 29.07.2010 17:39

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XXL-Karawane zur Insel Neuwerk

Erleben Sie am 18. August wie der XXL-Ostfriese Tamme Hanken mit einer Karawane von Cuxhaven nach Neuwerk ziehen wird. Wie es sich für eine echte Karawane gehört, werden Kamele die Reise von Sahlenburg nach Neuwerk antreten.
Selbst die Teilnahme mit einem Pferd ist gestattet.

Zitat aus von CUX-Tourismus GmbH

Link....

http://www.xxl-karawane-neuwerk.de.tl/HOME.htm

#9 RE: Neues von Neuwerk von auvi 04.09.2012 07:20

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so etwas kann und darf uns nieeeeeeeeee unterlaufen. [/size]

gelesen in der CN
http://www.cn-online.de/lokales/news/vie...e-gerettet.html
[size=150]Von der Flut überrascht

NEUWERK. Eine Gruppe von vier Damen und drei Hunden konnte am Freitag Mittag vor der Insel Neuwerk aus „Seenot“ gerettet werden. Sie war auf dem Weg durchs Watt zu Insel Neuwerk, als sie vom auflaufenden Wasser überrascht wurde. Anfangs konnten die Urlauberinnen mit ihren Tieren noch gut vorankommen und auch den letzten großen Priel vor der Insel durchqueren. Doch dann ging es nur noch sehr schwer voran, als die Frauen bereits bis zur Hüfte im Wasser wateten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Wattwanderer nach Auskunft der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Cuxhaven noch rund 900 Meter vom rettenden Ufer entfernt. Eine Person aus der Gruppe hatte es geschafft, ein ganzes Stück voraus zu laufen. Sie rief per Handy bei der Polizei an, die wiederum die Leitstelle der Feuerwehr Cuxhaven informierte.

Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Duhnen und die DLRG-Ortsgruppe wurden alarmiert. Doch noch bevor die Retter ausrückten, konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Hans-Werner Fock von der Insel Neuwerk hatte das Geschehen beobachtet und war den Frauen mit seinem Trecker entgegengefahren. Die vom Wasser eingeschlossenen Personen und Hunde hatte er bald erreicht und konnte alle „an Bord“ nehmen. Volker Griebel von der Insel war inzwischen ebenfalls mit seinem Trecker ausgerückt. Er sicherte die Aktion ab, um Fock im Notfall hätte abschleppen zu können. „Die Damen haben die Gefahr einfach nicht richtig eingeschätzt. Sie sind zu spät von Sahlenburg los gelaufen“, meinte Griebel. Die Gruppe wäre wohl noch irgendwie an Land gekommen. Aber das Laufen durch das hüfttiefe Wasser sei schon sehr anstrengend gewesen, meinte Griebel.

Von Thomas Sassen

#10 RE: Neues von Neuwerk von J K 04.09.2012 15:58

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Zitat von auvi
;)
so etwas kann und darf uns nieeeeeeeeee unterlaufen.



Wird es bei uns nicht geben, dafür ist die Natur zu "Gefährlich" (Sollte man nie unterschätzen)

#11 RE: Neues von Neuwerk von J K 21.09.2012 16:21

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Ein kleiner Bericht über die Inselschule

http://regionales.t-online.de/kaya-allei..._59704670/index

#12 RE: Neues von Neuwerk von J K 23.02.2013 11:30

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Licht aus im Neuwerker Leuchtturm?

Der Leuchtturm auf der Insel Neuwerk hat nach Meinung des Schifffahrtamtes ausgedient. 13 Kilometer vor Cuxhaven liegt die Insel Neuwerk. Seit Jahrhunderten ist sie so etwas wie die nördlichste Spitze Hamburgs, denn Neuwerk gehört zur Hansestadt. Viele Ozeanriesen kommen auf ihrem Weg in den Hamburger Hafen an der Nordseeinsel und ihrem Leuchtturm vorbei. Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Cuxhaven fragt sich jetzt allerdings, wer im Zeitalter der Satellitennavigation eigentlich noch Leuchtfeuer braucht. Sie will das Neuwerker Wahrzeichen ausknipsen.
Der älteste Leuchtturm an der Nordseeküste

200 Jahre nachdem das erste Leuchtfeuer auf dem 40 Meter hohen Backsteinturm entzündet wurde, droht dem Leuchtturm jetzt das Aus. An der Küste regt sich dagegen Widerstand. Unter anderem der zuständige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) aus Cuxhaven will den Betrieb erhalten. Auch Cuxhavens Oberbürgermeister Ulrich Getsch (parteilos) fände es schade, wenn der älteste Leuchtturm an der deutschen Nordseeküste abgeschaltet werden würde.
Das Amt will nicht mehr zahlen

Eigentlich wünscht sich auch Bernhard Meyer, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven, weiterhin ein Licht auf dem Turm. Das Amt will das Leuchtfeuer allerdings nicht länger unterhalten müssen, weil es für die Großschifffahrt auf der Elbe nicht mehr benötigt wird.

Jetzt hoffen alle Beteiligten auf den Eigentümer des Neuwerker Leuchtturms, auf die Hansestadt Hamburg, der ein Licht aufgehen möge, dass das Leuchtfeuer im ältesten Hamburger Gebäude weiterhin leuchten muss.

Quelle: NDR 1 Niedersachsen


Soll man wirklich das Licht dort ausmachen, wäre wirklich Schade. Es würde dann Abends was fehlen.

Diese Aufnahme ist Mittags entstanden....

#13 RE: Neues von Neuwerk von J K 17.07.2013 23:07

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Nationalpark-Wächter auf Rilkes Spuren

Nachdem das alte Leuchtturmwärter-Haus einzustürzen drohte, übergab Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD) jetzt die neu erbaute Nationalpark-Station ihrer Bestimmung.

Von Volker Sarbach
Foto: Volker Sarbach


Die Festgesellschaft bei der Schlüsselübergabe (von links): Neuwerks Inselobmann Volker Griebel, Klaus Janke (Leiter Nationalpark), die Freiwillige Karina Harmann, Behörden-Mitarbeiterin Gabriele Meusel, Umweltsenatorin Jutta Blankau, Architekt Hans-Peter Stauch und Ranger Thorsten Köster Foto: Volker Sarbach,

Neuwerk Thorsten Köster kann sich glücklich schätzen: Zu seinem "Traumjob" hat der 44-Jährige nun auch noch ein "Traumhaus" bekommen – und das an einem Ort, an dem man auch noch traumhaft Urlaub machen kann – auf der Insel Neuwerk. Köster ist Hamburgs einziger Nationalpark-Ranger. Aus der Hand seiner Chefin, Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD), bekam er jetzt offiziell den Schlüssel für die neue Nationalparkstation überreicht.

Die Station ist für Köster Arbeitsplatz und Unterkunft zugleich. Momentan teilt er sich die Station mit Karina Hartmann. Die 19-Jährige aus Heist (Kreis Pinneberg) ist vor wenigen Tagen dort eingezogen. Nach dem Abitur hat die junge Frau ihr freiwilliges Jahr in dieser Woche im Nationalpark angetreten.

Gut ein Jahr wurde an dem Niedrigenergiehaus gearbeitet, dass der Cuxhavener Planer Hans-Peter Stauch entworfen hat. Stauch hatte einige Jahre zuvor auch das benachbarte Nationalpark-Haus geplant. Bevor jedoch der erste Spatenstich für die Station gemacht werden konnte, musste der Hamburger Senat allerdings bei den für den Neubau veranschlagten Kosten um einen "Inselzuschlag" nachbessern.

740.000 Euro hat am Ende das Haus gekostet, das im Erd- und Obergeschoss jeweils 80 Quadratmeter Nutzfläche hat. Hinzu kommt Lagerfläche im Spitzboden. Während im unteren Bereich neben dem lichtdurchfluteten Büroraum für drei Mitarbeiter ein "Feuchtarbeitsraum" für Untersuchungen sowie Werkstatt- und Haustechnikräume angelegt sind, ist das Obergeschoss dem Wohnen vorbehalten: Drei Einzelzimmer, eine Gemeinschaftsküche und Bad.

Die Energiebilanz der Station ist fast ein Nullsummenspiel: Heizwärme und Warmwasser werden mit Solar-Panels und einer geothermischen Anlage erzeugt. Hierfür wurden zwei Erdbohrungen von jeweils 75 Meter vorgenommen, um die Wärme aus der Tiefe zu gewinnen. So wird nur Strom für den Pumpenbetrieb benötigt.

Um die Haustechnik, auch im Nationalpark-Haus nebenan, kümmert sich Köster. Seine Hauptaufgabe besteht allerdings darin, Inselbesuchern den Lebensraum Wattenmeer mit Führungen und Veranstaltungen nahe zu bringen.

Dass das Haus drei Personen Platz bietet, hat für Klaus Janke, Leiter des Nationalparks, einen enormen Vorteil: "Wenn wir Wissenschaftler für Studien hier im Watt gewinnen wollen, ist es für uns hilfreich, dass wir ihnen eine kostenlose Unterkunft bieten können."

Und auch kulturhistorisch kann Janke die Wissenschaftler ködern. "Dort, wo heute die Station steht, stand zuvor bis 1904 ein Haus, in dem der Dichter Rainer Maria Rilke im August 1901 mit seiner schwangeren Ehefrau Clara verspätete Flitterwochen verbrachte – das hat doch was", erzählt er mit einem Augenzwinkern.

Quelle: Hamburger Abendblatt

#14 RE: Neues von Neuwerk von J K 17.07.2013 23:22

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NEUWERK. Zum zweiten Mal in ihrer Amtszeit besuchte die Hamburger Senatorin für Umwelt und Stadtentwicklung, Jutta Blankau (SPD) am Donnerstag die Inseln Neuwerk und Scharhörn. Im Beisein des Inselwartes Volker Griebel, des Architekten und einiger Insulaner übergab sie den Neubau der Nationalpark-Station seiner Bestimmung.

Er ersetzt den alten Dienstsitz des Nationalpark-Rangers und seiner zwei Mitarbeiter, der bis 2008 in dem ehemaligen Leuchtturmwärterhaus aus dem Jahre 1904 untergebracht war. Das zeigte schließlich so gravierende bauliche Mängel, dass es vernünftiger schien, das denkmalgeschütze Haus abzureißen und in ähnlicher Form und mit den gleichen Abmessungen an gleicher Stelle wiederaufzubauen. Aufgrund des umständlichen Materialtransports zur Insel und schwer kalkulierbarer Wetterbedingungen wurde das Projekt nach einer eineinhalbjährigen Bauzeit am Ende mit 740 000 Euro etwa um ein Drittel teuer als geplant.

Wie die Senatorin in ihrer kleinen Ansprache betonte, erhält die Insel dafür aber auch ein sehr solides und mit modernster Haus-und Wärmetechnik ausgestattetes Gebäude. Heizung und Warmwasseraufbereitung werden umweltfreundlich über eine geothermische Anlage und Solar-Panels erzeugt.

Mit getrocknetem Treibholz heizt Vogelwart Christian Stolz (25). Er lebt von April bis September allein unter Tausenden von Vögeln. Seine Unterkunft befindet sich in einem fahrbaren Wohncontainer mit Kanonenofen auf Scharhörn. Das auf dicken Holzpfählen ruhende Stationsgebäude nebenan darf er nicht einmal betreten. Einsturzgefahr! Der Student und Hobbyornithologe staunte nicht schlecht. Als er am 1. April auf der Insel ankam, sperrte die Baubehörde die Station. Der Naturfreund musste anfangs ins Zelt ziehen. Inzwischen darf er auch zum Vogelbeobachten nicht mehr auf die Terrasse, was den jungen Mann ärgert. Das Betreten sei zu gefährlich. Wenn ihm etwas passiere, könnte niemand schnelle Hilfe leisten, argumentiert sein Arbeitgeber Klaus Janke von der Nationalparkverwaltung. Die Vogelinseln wolle man ganz und gar der Natur überlassen, betonte die Senatorin während der einstündigen Wanderung durchs Watt. Über die Fruchtbarkeit dieses Ansatzes konnte sie sich beim Ausflug in das Vogelparadies selbst überzeugen. Die Inseln wachsen dank mehr und mehr zu einem Eiland zusammen.

Von Thomas Sassen

Quelle:CN-Online

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