#1 Schifffahrt Elbmündung:Großer Vogelsand- Aufgelaufen Dezember 1962 von Biker 08.09.2014 03:10

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Die Tragödie fand nicht statt. Kapitän Albert Heitmann, Ehefrau Regine, Tochter Anke und vier Mann Besatzung waren am Bußtag mit dem Bremer Motorschiff "Geversdorf" auf dem Großen Vogelsand in der Elbmündung aufgelaufen und saßen auf der Sandbank fest.

Schon sorgte sich das "Hamburger Echo": "Holt sich der Mahlsand wieder ein neues Opfer?" Und die "Bild"-Zeitung beschrieb die kritische Lage des Frachtschiffs auf den "tödlichen Sänden": "Genau zwischen 'Ondo' und 'Fides', jenen beiden Frachtern, die sich der 'Große Vogel' im letzten Winter holte."

63 Stunden lang versuchte Kapitän Heitmann zunächst mit eigener Kraft, dann mit Hilfe von Schleppern freizukommen. Schließlich ließ er Frau und Kind vom Seenotrettungskreuzer "Rickmer Bock" übernehmen.

Zwölf Stunden später zerrten die Schlepper die 384 Bruttoregistertonnen (BRT) kleine "Geversdorf" zurück ins Fahrwasser. Sie hatten eine Legende zerstört: "Von den Mahlsänden ist noch kein Schiff wieder heruntergekommen

- es sei denn in zwei Teilen"


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45125111.html

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